Die Schüßler-Salz-Therapie:
Die zentrale Grundannahme Dr. Schüßler`s, dem Begründer der nach ihm benannten Schüßler-Salze-Therapie ist, dass Krankheiten auf der Basis gestörter biochemischer Prozesse und eines gestörten Mineralhaushaltes entstehen. Ein Mangel oder das Fehlen bestimmter, weniger Mineralsalze sind somit in der Lage, den gesamten Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht zu bringen und infolgedessen die Gesundheit zu beeinträchtigen. Die gezielte und evtl. langfristige Gabe der jeweils passenden Biochemischen Mineralien könne infolgedessen diesen Mangel ausgleichen und die gestörten Funktionen wieder in`s Gleichgewicht bringen.
Auch wenn ich nicht die Meinung Dr. Schüßlers teile, dass Krankheit ausschließlich aus einem Mangel an bestimmten Mineralstoffen entsteht, halte ich es dennoch für sinnvoll, einen bestehenden Bedarf an Mineralien und Spurenelementen auszugleichen und somit den evtl. daraus resultierenden Folgen entgegen zu wirken.
Die Anwendungsgebiete:
Die Behandlung mit Schüßler-Salzen eignet sich sowohl für akute/kurzfristige (z.B. Infekte, erhöhter Mineralienbedarf während der Schwangerschaft usw.) als auch für chronische Mangelzustände und den eventuell damit im Zusammenhang stehenden (Folge-)Erkrankungen. Ich verwende sie regelmäßig zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung und beim Abnehmen. Außerdem eigen sie sich sehr gut zur Ausleitung und Entgiftung (z.B. bei einer Fastenkur, Frühjahrskur o.ä.)
Die Wirkung der Schüßler-Salze:
Die Wirkung der Schüßler-Salze kann man sich am besten als eine Art Katalysator vorstellen. Ein Katalysator ist ein Stoff, der durch seine seine bloße Anwesenheit in der Lage ist, (bio)chemische Vorgänge zu beschleunigen (oder auch zu hemmen), ohne dass sich dieser Stoff dabei selbst verändert, aufgelöst oder umgewandelt wird. Die Zellen werden durch die Wirkung der entsprechenden Schüßler-Salze (wieder) befähigt, ihrer normalen Funktion nachzugehen und die mit der Nahrung zugeführten Mineralstoffe zu assimilieren (aufzunehmen) und entsprechend zu nutzen. Die hauptsächliche Wirkung besteht also nicht unbedingt in der Substitution der fehlenden Salze (dafür wäre die Konzentration auch zu gering) sondern darin, unseren Zellstoffwechsel wieder zu seiner natürlichen Funktion zu verhelfen. Vorraussetzung dafür, dass z.B. die mineralischen Bestandteile unserer Nahrung auch über die Blutbahn und die Zwischenzellflüssigkeit zu ihrem Bestimmungsort gelangen und z.B. unsere Organe oder Knochen ernähren können, ist ein gut funktionierender Zellstoffwechsel. Dies macht auch den entscheidenenden Unterschied zu allen anderen üblichen Mineralpräperaten aus.
Zum Weiterlesen empfehle ich Ihnen mein Buch:
Wenn Sie sich etwas eingehender mit den Schüßler-Salzen beschäftigen wollen, dann möchte ich Ihnen an dieser Stelle mein Buch: "Schüßler-Salze - Gesund mit den 12 Mineralstoffen" empfehlen.
Es richtet sich an medizinische Laien und ist gut geeignet, diese Therapie näher kennen und verstehen zu lernen. (Verlag: Compact via, ISBN-Nr.: 978-3-81747934-4)
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Die Ursprünge der Biochemie:
Der Begründer der nach seinem Namen benannten Schüßler-Salzen-Therapie ist
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1828-1898). Dr. Schüßler hatte die Idee, eine Alternative zur Klassischen Homöopathie zu schaffen.
Er bemängelte, dass diese ein sehr hohes und ständig wachsendes Maß an Wissen erfordert
und ihre Anwendung zudem recht zeitaufwendig sein konnte. Mit der Entstehung der Biochemie schaffte er für sich und seine Nachfolger eine solche Alternative, die er dann auch der Fachwelt als "Abgekürzte Therapie" vorstellte.
Bitte nicht verwechseln!
Auch wenn das Verfahren zur Herstellung der Schüßler Salze und auch einige der Ausgangssubstanzen der Homöopathie entnommen sind, unterscheidet sich ihre Anwendung deutlich von der innerhalb einer homöopathischen Behandlung. Beide Therapien und vor allem die homöopathischen Mittel und die Schüßler-Salze sollten also nicht verwechselt werden.
Der Bergkristall - Ein besonders schöner Ausgangsstoff innerhalb der Biochemie. Aus ihm entsteht das Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea.
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